TiL - Training in Lebenskompetenzen

Anbieter / Träger

Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland

Kontakt

Suchtpräventionsstelle Zürich Oberland
+41 (0)43 399 10 80

TiL - Training in Lebenskompetenzen

TiL hilft Kindern und Jugendlichen mit Schwierigkeiten durch neu trainiertes Verhalten den Schulalltag positiver zu gestalten und zu erleben. Schülerinnen und Schüler üben in kleinen Gruppen mit versierten Kursleitenden Fertigkeiten wie Kommunikationsfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Entscheidungsfähigkeit ein. Training in Lebenskompetenz (Life-Skill-Training) ist eine der wenigen empfehlenswerten - weil erwiesenermassen wirksamen – Methoden zur Suchtprävention bei Gefährdeten. Die Zunahme der entsprechenden Softskills entlastet Schüler/innen, Eltern, Lehrpersonen und Schule.

Projektdetails

  • Delinquenz (Diebstahl, Vandalismus) | Depressive Symptomatik | Alkohol-, Nikotin oder Drogensucht | Gamesucht

  • Kinder | Jugendliche

  • Schule | Jugendliche / Peergroups

  • selektiv | verhaltensorientiert

Wirkungsziele

  • Coping- und Problemlösefähigkeiten
  • Stress- und Gefühlsbewältigung
  • Selbstwirksamkeit / Sozialkompetenzen

Wirksamkeitspotential

Verbreitungspotential

Bewertungskriterien und Einschätzungen

Wirksamkeitspotential

Schutz- und Risikofaktoren (2/2)

TiL zielt auf diverse CTC-Problemverhalten ab und berücksichtig dabei eine Vielzahl an CTC-Risiko- und Schutzfaktoren.

Wirkungsmodell/Programmtheorie (1/2)

Die Wirksamkeit und der Nutzen des Trainings in Lebenskompetenz basiert auf Wirksamkeitsstudien in den USA (vgl. EMCDDA 2005, WSIPP 2012).

Wissenschaftliche Fundierung (1/2)

(Siehe auch Wirkungsmodell/Programmtheorie) Eine breite Palette von Studien zum Thema Kosten-Nutzen sind in den USA erstellt worden. Zu nennen ist u.a. diejenige Studie von Lee und Aos (2013). Jones et al. 2008, Miller & Dendries (2008), Lee, S., Aos, S., Drake, E., Pennucci, A., Miller, M. & Anderson, L. (2013- UNESCO. Life skills. http://www.unicef.org/lifeskills/in-dex_7308.html

Nachhaltige Wirkung (1/2)

Schulsozialarbeitende und Lehrpersonen bestätigen immer wieder eine nachhaltige Veränderung bei den Schüler/innen.

Projektempfehlung (2/2)

- Orientierungsliste KAP 2019 (GFCH)

Verbreitungspotential

Replizierbarkeit (3/3)

Das Projekt kann bei der Trägerschaft gebucht werden.

Verfügbarkeit in der Deutschschweiz (2/2)

Das Projekt ist in mindestens einem Kanton in der D-CH verfügbar.

Arbeitsinstrumente/Trainings und Schulungen (1/2)

Die Instrumente wie auch allfällige Trainings/Schulungen waren nicht ersichtlich und konnten nicht beurteilt werden. Aufgrund der wissenschaftlichen Herleitung wird aber von einer hohen Qualität ausgegangen.

Transparente Kosten (1/1)

Kosten sind in Bezug auf die Schüler/innen transparent angegeben.

Qualitätssicherung (1/2)

Aufgrund fehlender Angaben war eine abschliessende Beurteilung nicht möglich. Die Anforderungen an das Personal sind bekannt.

Einstufung CTC: Stufe 1

Bewertungskriterien und Einschätzungen
Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3

Evaluationsdesign

Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»

  • Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»
  • Teilnehmer -Zufriedenheits-Messung
  • Vorher- / Nachher-Messung ohne Kontrollgruppe - Zielerreichungs-Messung
  • Qualitätssicherungsstudie
  • Literatur- / Dokumentauswertungen
  • Prozessbeschreibungen

 

Umsetzungsqualität

Das Angebot, das evaluiert wurde, wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.

 

Evaluationsergebnisse

Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.

 

Keine iatrogene Effekte

Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.

 

Stufe 2

Stufe 3