Win-Win - Mediation unter Kindern in der Volksschule und Sekundarschule

Anbieter / Träger

Schulmediation Ostschweiz

Kontakt

Schulmediation Ostschweiz
Michaela Hebsacker
+41 (0)76 325 29 93

Win-Win - Mediation unter Kindern in der Volksschule und Sekundarschule

win-win ist ein Konfliktlöseprojekt in Schulen, welches die Methode der Mediation nutzt, mittels einer neutralen Drittperson Konflikte zu lösen. Die Mediatorin bzw. der Mediator ist eine zur Streitschlichtung ausgebildete gleichaltrige Schülerin bzw. ein gleichaltriger Schüler. In einem ersten Schritt setzen sich zuerst die Lehrpersonen mit dem Thema «Mediation» und «Konfliktlöseverfahren» und «Kommunikation» auseinander (Schilf). Nach einem positiven Entscheid für das Konfliktlotsenprojekt werden alle Klassen der Schuleinheit zum Thema «Umgang mit Konflikten», sensibilisiert. Anschliessend werden ausgewählte Kinder zu Konfliktlotsen ausgebildet. Diese führen, mit Unterstützung von einer Lehrperson im Hintergrund, Mediationen zwischen Schülerinnen und Schülern durch. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung können die Konfliktlotsen selbstständig, nach dem für Schüler angepassten System, Mediationen zwischen den Schülern und Schülerinnen durchführen. Die Konfliktlotsen werden im Hintergrund von einer Lehrperson betreut.

Projektdetails

  • Delinquenz (Diebstahl, Vandalismus) | Gewalt

  • Kinder | Jugendliche

  • Schule | Jugendliche / Peergroups

  • universell | verhaltensorientiert

Wirkungsziele

  • Coping- und Problemlösefähigkeiten, Stress- /Gefühlsbewältigung
  • Klima/Kultur im Setting
  • Selbstwirksamkeit und Sozialkompetenz

Wirksamkeitspotential

Verbreitungspotential

Bewertungskriterien und Einschätzungen

Wirksamkeitspotential

Schutz- und Risikofaktoren (2/2)

Win-win zielt auf die CTC-Problemverhalten Gewalt und Delinquenz ab und berücksichtigt dabei diverse CTC Risiko- und Schutzfaktoren.

Wirkungsmodell/Programmtheorie (1/2)

Kein explizites Wirkungsmodell vorhanden. Die zu beeinflussenden Aspekte (Macht, Rech und Interesse sind aber er-läutert.

Wissenschaftliche Fundierung (2/2)

Ury, Brett, Goldberg (1996), Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton

Nachhaltige Wirkung (2/2)

Die Einführung in das Projekt samt Schulungen ist abhängig von der Schulgrösse und dauert ca. 8 - 10 Tage. Die Weiterführung dauert abhängig von der Schulgrösse ca. 4 - 6 Tage und kann im jährlichen oder zweijährigen Rhythmus erfolgen. Ziel des Projekts ist es die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler regelmässig auszubilden (Jahres- oder Zweijahresrhythmus).

Projektempfehlung (2/2)

- Orientierungsliste KAP 2019 (GFCH)

Verbreitungspotential

Replizierbarkeit (3/3)

Das Angebot kann bei der Trägerschaft gebucht werden.

Verfügbarkeit in der Deutschschweiz (2/2)

Das Projekt ist aktuell in den Kantonen St. Gallen und Thurgau in Umsetzung.

Arbeitsinstrumente/Trainings und Schulungen (1/2)

Die Instrumente und Ausbildungen konnten anhand der vorhandenen Informationen nicht beurteilt werden. Die wissenschaftliche Herleitung und Erfahrung lässt aber eine gute Qualität vermuten.

Transparente Kosten (0/1)

Keine Angabe einer Preisspanne.

Qualitätssicherung (1/2)

Die Qualitätssicherung und die Anforderungen konnten anhand der vorhandenen Informationen nicht beurteilt werden. Die wissenschaftliche Herleitung und Erfahrung lässt aber eine gute Qualität vermuten.

Einstufung CTC: Stufe 3

Bewertungskriterien und Einschätzungen
Stufe 1
Stufe 2
Stufe 3

Evaluationsdesign

Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»

  • Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»
  • Teilnehmer -Zufriedenheits-Messung
  • Vorher- / Nachher-Messung ohne Kontrollgruppe - Zielerreichungs-Messung
  • Qualitätssicherungsstudie
  • Literatur- / Dokumentauswertungen
  • Prozessbeschreibungen

 

Umsetzungsqualität

Das Angebot, das evaluiert wurde, wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.

 

Evaluationsergebnisse

Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.

 

Keine iatrogene Effekte

Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.

 

Evaluationsdesign

Mindestens eine Evaluation der Kategorie "Wirkungsevaluationen II" (oder der Kategorie "Wirkungsevaluationen I", wenn Beweiskraft niedrig)

  • RCT, QED oder Kohortenstudie mit follow-up aber n>20 (Interventions- und Kontrollgruppe)
  • Ausländische RCT, QED oder Kohortenstudie mit follow-up und n<20 aber keine entsprechende Studie im deutschsprachigen Raum
  • RCT, QED oder Kohortenstudie oder follow-up
  • rein "klinisches" RCT oder QED mit oder ohne follwo-up
  • Vorher- /Nachher-Messerungen mit Kontrollgruppen in der Praxis
  • Benchmark / Norm-Referenz-Studie

 

Umsetzungsqualität

Das Angebot wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.

 

Evaluationsergebnisse

Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.

 

Keine iatrogene Effekte

Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.

Evaluationsdesign

Mindestens eine Evaluation der Kategorie "Wirkungsevaluationen I".

  • Randomisierte kontrollierte Studie (RCT) mit follow-up
  • Quasi-experimentelle Studie (QED) mit follow-up
  • Kohortenstudie mit follow-up

 

Umsetzungsqualität

Das Angebot wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.

 

Evaluationsergebnisse

Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.

 

Keine iatrogene Effekte

Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.