ping:pong
Anbieter / Träger
Verein a:primo
Kontakt
Ackeretstrasse 6
8400 Winterthur
+41 (0)52 511 30 40
ping:pong
ping:pong richtet sich an Eltern mit ihren 3- bis 6-jährigen Kindern und begleitet sie beim Übergang in den Kindergarten für einen gelingenden Schulstart. ping:pong kann entweder ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt oder im ersten Kindergartenalter durchgeführt werden. Dabei erfahren die Eltern in acht moderierten Treffen auf anregende Weise, wie sie ihr Kind altersgerecht unterstützen und spielerisch fördern können. Dazu erhalten die Familien einen Ordner mit Spielideen und Bilderbüchern für zu Hause. Die Eltern lernen den Kindergarten und eine Kindergartenlehrperson kennen und gegenseitiges Vertrauen kann aufgebaut werden. In der Elterngruppe findet zudem ein Austausch über altersspezifische Erziehungsthemen statt und die soziale Vernetzung zwischen den Eltern wird unterstützt. Ziel dabei ist es, die Eltern in ihren Kompetenzen zu bestärken, damit sie zu Hause eine anregende und förderliche Umgebung schaffen können.
Projektdetails
Wirkungsziele
- gelingender Schuleintritt
- anregungsreicheres Lernumfeld zu Hause durch Elternkompetenzen stärken
- Erhöhung der Chancengerechtigkeit
Wirksamkeitspotential
Schutz- und Risikofaktoren
ping:pong stärkt die Schutzfaktoren ‘familiärer Zusammenhalt’, ‘familiäre Gelegenheit zur prosozialen Mitwirkung’ sowie ‘familiäre Anerkennung für prosoziale Mitwirkung’. Die Risikofaktoren ‘Probleme mit dem Familienmanagement’ sowie ‘Konflikte in der Familie’ werden reduziert.
Wirkungsmodell/Programmtheorie
ping:pong verfügt über ein Wirkungsmodell nach GFCH.
Wissenschaftliche Fundierung
ping:pong basiert auf dem Programm WE Thuis aus den Niederlanden. ping:pong strebt ein dauerhaftes Erziehungs- und Bildungsbündnis zwischen Institution und Eltern an. Dieser Ansatz wird durch Studien zur Wirksamkeit der frühen Förderung gestützt, der die Eltern- und Familienbildung als bedeutsames Element einer umfassenden Förderung von jungen Kindern versteht (Edelmann 2018).
Nachhaltige Wirkung
Die Durchführung des Projektes dauert über ein Schuljahr und kann in die Strukturen des Vorschul- / Schulalltags integriert werden.
Projektempfehlung
ping:pong ist auf der Orientierungsliste KAP 2022 von Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) aufgelistet
Verbreitungspotential
Replizierbarkeit
ping:pong kann schweizweit vom Verein a:primo eingekauft und umgesetzt werden.
Verfügbarkeit in der Deutschschweiz
ping:pong kann schweizweit vom Verein a:primo eingekauft und umgesetzt werden.
Arbeitsinstrumente/Trainings und Schulungen
Die Arbeitsinstrumente, die zur Umsetzung verwendet werden, konnten nicht eingesehen werden. Gemessen an den zur Verfügung stehenden Informationen ist davon auszuge-hen, dass diese strukturiert und wissenschaft-lich fundiert sind.
Transparente Kosten
Die Kosten sind nicht explizit ausgewiesen und werden interessierten Gemeinden anhand eines Modellbudget erläutert.
Qualitätssicherung
Die Anforderungen an ping:pong Moderator:innen sind klar formuliert. Instrumente zur Qualitätssicherung konnten nicht beurteilt werden, scheinen aber vorhanden zu sein.
Evaluationsdesign
Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»
- Mindestens eine Evaluation der Kategorie «Prozess- oder Ergebnisevaluationen» oder «Projektanalysen»
- Teilnehmer -Zufriedenheits-Messung
- Vorher- / Nachher-Messung ohne Kontrollgruppe - Zielerreichungs-Messung
- Qualitätssicherungsstudie
- Literatur- / Dokumentauswertungen
- Prozessbeschreibungen
Umsetzungsqualität
Das Angebot, das evaluiert wurde, wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.
Evaluationsergebnisse
Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.
Keine iatrogene Effekte
Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.
Evaluationsdesign
Mindestens eine Evaluation der Kategorie "Wirkungsevaluationen II" (oder der Kategorie "Wirkungsevaluationen I", wenn Beweiskraft niedrig)
- RCT, QED oder Kohortenstudie mit follow-up aber n>20 (Interventions- und Kontrollgruppe)
- Ausländische RCT, QED oder Kohortenstudie mit follow-up und n<20 aber keine entsprechende Studie im deutschsprachigen Raum
- RCT, QED oder Kohortenstudie oder follow-up
- rein "klinisches" RCT oder QED mit oder ohne follwo-up
- Vorher- /Nachher-Messerungen mit Kontrollgruppen in der Praxis
- Benchmark / Norm-Referenz-Studie
Umsetzungsqualität
Das Angebot wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.
Evaluationsergebnisse
Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.
Keine iatrogene Effekte
Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.
Evaluationsdesign
Mindestens eine Evaluation der Kategorie "Wirkungsevaluationen I".
- Randomisierte kontrollierte Studie (RCT) mit follow-up
- Quasi-experimentelle Studie (QED) mit follow-up
- Kohortenstudie mit follow-up
Umsetzungsqualität
Das Angebot wurde originalgetreu umgesetzt. Allfällige Abweichungen sind dokumentiert.
Evaluationsergebnisse
Die Mehrheit der Evaluationsergebnisse sind positiv.
Keine iatrogene Effekte
Es sind keine negativen Effekte auf die Zielgruppe dokumentiert.
Wirksamkeitspotential
Schutz- und Risiko-faktoren
Werden durch das Angebot 1-2 Schutz- bzw. Risikofaktoren eindeutig bedient, kann 1 Punkt vergeben werden. Werden 2 oder mehr Faktoren eindeutig bedient, erhält das Angebot 2 Punkte.
Wirkungsmodell/Programmtheorie
Das Angebot basiert auf einem rational und logisch aufgebauten Modell, das die Wirkungszusammenhänge (Wirkungskette) beschreibt und es ist dargelegt, anhand welcher Methoden dieses Ziel erreicht werden kann. Ist kein explizites Wirkungsmodell vorhanden, die Programmtheorie aber beschrieben, kann das Angebot dennoch einen Punkt erhalten.
Wissenschaftliche Fundierung
Aus den Erkenntnissen der Evaluation (2015) konnte abgeleitet werden, dass die BCB mit ihren mobilen Bars an Events und dem vermieteten Inventar in vielen Fällen eine kurzfristige Wirkung auf das Trinkverhalten der Besucher:innen ausübt.
Nachhaltige Wirkung
Das Angebot fördert eine vertiefte Auseinandersetzung der Zielgruppe mit dem gewählten Gesundheitsthema. Dabei spielen die Intensität (z.B. Dauer einer Unterrichtseinheit bzw. Projekteinheit) sowie die Wiederholung (einzelne Lektion oder permanente Implementierung etc.) eine wesentliche Rolle in der Beurteilung.
Projektempfehlung
Ist das Angebot auf einer erwähnten Liste aufgeführt, erhält es 2 Punkte. Anderen Listen werden nicht berücksichtigt, werden aber dennoch ausgewiesen.
Verbreitungspotential
Replizierbarkeit
Das Angebot kann zu einem anderen Zeitpunkt bzw. an einem anderen Ort durchgeführt werden. Dies entweder, weil die Trägerschaft bereit ist, Informationen zur Umsetzung bereitzustellen, oder eine detaillierte Dokumentation vorhanden ist, die es anderen Institutionen erlaubt das Angebot selbstständig durchzuführen oder aber das Angebot kann bei der Trägerschaft direkt gebucht werden. Kann ein Angebot gebucht werden und besteht darüber hinaus auch eine Dokumentation, die es dem Kunden erlaubt, das Angebot weiterzuführen, wird dies höher gewichtet, als das Vorhandensein nur einer Variante.
Verfügbarkeit (D-CH/Kt)
Das Angebot ist in weiten Teilen der Deutschschweiz verfügbar. Ist das Angebot nur in einem oder zwei Kantonen verfügbar, kann nicht die gesamte Punktzahl vergeben werden.
Arbeitsinstrumente
Die zentralen Arbeitsmittel und Manuale sowie die notwendigen Trainings und Schulungen sind verfügbar und auf dem neuesten Stand. Lagen bei der Prüfung diesbezüglich keine Unterlagen/Informationen vor, wurden 0 bzw. keine Punkte vergeben.
Transparente Kosten
Die anfallenden Kosten sind transparent dargestellt. Da in der Schweiz oftmals kantonale Vereinbarungen bestehen, die unterschiedliche Angebotskosten für die Kunden zur Folge haben können, muss hier für das Erlangen von 1 Punkt mindestens eine Preisspanne angegeben sein.
Qualitätssicherung / Anforderungen
Instrumente der Qualitätskontrolle bei der Umsetzung sind verfügbar und die Anforderungen an die umsetzenden Personen (Fachspezialisten, Pädagogen etc.) sind klar deklariert.
Vorgaben CTC bzgl. Evaluationen) zu «evidence based»
CTC gibt zur Evaluation und Wirkungsmessung von Projekten klare Vorgaben. Um in die Liste PGF wirkt! aufgenommen zu werden, muss das jeweilige Projekt mindestens eines der erwähnten Evaluationsdesigns vorweisen können, ohne dass bei originalgetreuer Umsetzung des Projektes negative Effekte auf die Zielgruppe festgestellt werden konnten.
Die höchste Stufe ist Stufe Nr. 3